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Produktion Volkswagen modernisiert Montagelinien

| Autor / Redakteur: Christian Otto / Jens Scheiner

Volkswagen hat die Werksferien am Standort Hannover für umfangreiche Umbaumaßnahmen genutzt. Das Ziel waren optimierte Produktionsprozesse und eine bessere Ergonomie.

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Im Volkswagen-Nutzfahrzeugwerk in Hannover sind weitere Modernisierungsarbeiten des Projekts „Neue zukunftsfähige Montage“ abgeschlossen worden.
Im Volkswagen-Nutzfahrzeugwerk in Hannover sind weitere Modernisierungsarbeiten des Projekts „Neue zukunftsfähige Montage“ abgeschlossen worden.
(Foto: VW )

Auf den neuen Montagelinien läuft nun die Produktion der neuen T-Baureihe. Die Modernisierungsarbeiten sind Teil des Gesamt-Projekts „Neue zukunftsfähige Montage“ am Standort. Dieses mehrstufige Umbauprogramm hat laut Volkswagen bereits im Jahr 2013 begonnen und wird voraussichtlich Ende 2016 abgeschlossen sein. Die gesamte Montage, mit rund 2.800 Mitarbeitern, wird hierbei auf rund 30.000 Quadratmetern grundlegend erneuert.

Gezielte Prozessoptimierung

Bei den jetzigen Umbaumaßnahmen wurden nach Unternehmensangaben rund 148 Montagetakte und drei Bandabschnitte neu aufgebaut, insgesamt 3.750 Tonnen Beton, 5.000 Tonnen Stahl verbaut, Abläufe optimiert und Prozesse produktiver gestaltet. Rund 450 Mitarbeiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge und knapp 700 externe Mitarbeiter waren während der Werksferien mit den Umbauarbeiten beschäftigt.

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Ergonomie im Fokus

Gleichzeitig wurde auch die Ergonomie verbessert. Thomas Hahlbohm, Leiter Standortplanung und Werktechnik Volkswagen Nutzfahrzeuge erläutert: „Die Montagelinien werden nach neuesten, wissenschaftlichen Erkenntnissen aufgebaut. Die Arbeitsplätze sind zudem sehr leise, sehr hell und haben ein neues Belüftungskonzept erhalten. Wesentlicher ergonomischer Bestandteil sind die neuen Fördertechniken wie neue, höhenverstellbare sogenannte elektrische Hängebahnen und Hubtische, auf denen die Karossen durch die Montagelinien geführt werden. Dies bedeutet eine erhebliche körperliche Entlastung für die Mitarbeiter.“ Darüber hinaus, sagt Hahlbohm, gebe es in der Produktion neue, zusätzliche „Mitfahrbänder“, die den dort Beschäftigten ein verbessertes Arbeiten unter ergonomischen Gesichtspunkten ermöglichten.

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Über den Autor

 Christian Otto

Christian Otto

stellvertretender Chefredakteur, AUTOMOBIL INDUSTRIE