Suchen

Neue Modelle Volkswagen Up: Den Kinderschuhen entwachsen

| Autor / Redakteur: Ampnet / Jens Scheiner

Als dritter Zwerg aus dem Hause Volkswagen nach Lupo (1998) und Fox (2005) hat der Up jetzt nach seinem Marktstart im Jahr 2011 sein erstes Facelift erreicht.

Firmen zum Thema

Seit seinem Marktstart 2011 verkaufte sich der VW Up 660.000 mal. Jetzt hat er ein überfälliges Facelift bekommen.
Seit seinem Marktstart 2011 verkaufte sich der VW Up 660.000 mal. Jetzt hat er ein überfälliges Facelift bekommen.
(Bild: VW)

In den vergangenen fünf Jahren wurden in Europa 660.000 Exemplare des Up verkauft. In Deutschland, Dänemark und den Niederlanden ist er die Nummer eins im Segment. Auch wenn der Up nun überarbeitet und mit einem mehr an Ausstattung in der Basis vorfährt, so darf sich der Kunde doch über einen um 125 Euro gesunkenen Einstiegspreis von 9.850 Euro freuen.

Dabei wirkt der kleinste VW nun erwachsener. Sein Design ist überarbeitet und auch geschärft worden. Die neu gestalteten Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht, modifizierte Stoßfänger mit umgestalteten Zierleisten vorn und eine stärker konturierte Motorhaube lassen ihn sportlicher wirken. Dadurch wirkt er breiter und reifer, eben als sei er den Kinderschuhen entwachsen. Neue Felgen (bis 17 Zoll) und Außenspiegel mit integrierten Blinkern prägen die Seitenansicht. Hinzukommen die neu gestalteten Rückleuchten und der markante Heck-Diffusor.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 7 Bildern

Infotainment auf dem neuesten Stand

Auch bei den inneren Werten ist der Up reifer geworden. Nicht nur, dass sich die Dashpads den individuellen Vorstellungen anpassen lassen (dies ist durch das IML-Verfahren (In-Mould-Labeling) von Volkswagen möglich), auch in puncto Smartphone-Anbindung macht der Up eine gute Figur. Mit dem Multimeda-Radio „composition phone“ der beiden neuen Radiosysteme können alle gängigen Smartphones mit iOS- oder Android-Betriebssystem integriert werden. Dafür wird das Smartphone oberhalb der Mittelkonsole in die Halterung eingeklinkt und mittels Bluetooth mit dem Radio verbunden. Über die Volkswagen App „maps + more“ kann der Fahrer so Navigation (Offline-Navigation, 2D- oder 3D Kartenansicht), Multifunktionsanzeige mit Fahrzeugdaten und die Freisprechanlage des Telefons problemlos bedienen. Für die Nutzung hat der Fahrer mehrere Optionen. Zum einen kann er den ersten Buchstaben des gesuchten Begriffs auf das Display des Smartphones zeichnen und erhält prompt Lösungsvorschläge. Oder er nutzt die Spracherkennung oder aber die Knöpfe und Schalter des eingebauten Radiobedienelements

Und wie es eben bei kleinen Brüdern so ist – auch der Up hat sich einiges von seinen großen Geschwistern abgeguckt. Dazu gehört auch das Multifunktionslenkrad. Damit lassen sich etwa Radiosender und Musiktitel auswählen, auch die Lautstärke kann geregelt werden. In Verbindung mit dem Radio „composition phone“ ist zudem auch eine Rückfahrkamera erhältlich. Und um den Komfort noch zu erhöhen, ist auch die Klimaautomatik Climatronic mit Allergenfilter, der selbst Pilzsporen wegfrisst, verfügbar. Hinzukommen die Lichtfunktionen „coming home“ und „leaving home“.

Erdgas und Strom fahren mit

Für den Antrieb des Up steht jetzt auch ein 1,0-Liter-TSI-Motor mit 66 kW / 90 PS zur Verfügung. Er stellt die neue Spitze des Motorenprogramms dar. Weiterhin sind die beiden Benzinmotoren mit 44 kW / 60 PS und mit 55 kW / 75 PS verfügbar. Auch verfügbar ist der besonders sparsame Erdgas Eco Up mit 50 kW / 68 PS oder der elektrische Citystromer e-Up mit 60 kW / 82 PS. Mit dem neuen Aggregat nähert sich der Up nun auch der Leistung des ersten GTI im Golf 2 an. In dieser Verbindung macht der er keine schlechte Figur. Er lässt sich zügig, dynamisch und spaßsteigernd über die Straßen bewegen. Dabei fällt auch auf, dass er seine Dreizylinder nicht verheimlicht. Bei längeren Fahrten in höherer Geschwindigkeit würde dem Up so auch ein Sechs-Gang-Getriebe ganz gut zu Gesicht stehen, um die Drehzahlen des Motors nicht in unnötigen Höhen zu halten.

(ID:44123329)