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Wirtschaft

Die Automobilbranche im Erfolgsrausch

| Autor/ Redakteur: Christian Otto / Sven Prawitz

Der globale Markt für die Automobilindustrie entwickelte sich in den vergangenen Jahren hervorragend. Auch im Jahr 2018 droht kein Einbruch des Kerngeschäfts. Doch zur Muße bleibt keine Zeit – die Branche muss die Entwicklung der Technik von morgen vorantreiben.

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Insbesondere mit SUVs verdienen Hersteller wie Mercedes-Benz noch sehr gutes Geld. Daimler-Chef Dieter Zetsche freute sich deshalb auch über die Präsentation der neuen G-Klasse in Detroit.
Insbesondere mit SUVs verdienen Hersteller wie Mercedes-Benz noch sehr gutes Geld. Daimler-Chef Dieter Zetsche freute sich deshalb auch über die Präsentation der neuen G-Klasse in Detroit.
(Bild: Daimler AG)

Die ersten beiden Messen, die die Automobilbranche jedes Jahr bewegen, sind schon wieder vorüber: Während die Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas die automobilen Zukunftsthemen – wie Connectivity, autonomes Fahren und Elektromobilität – fokussierte, blieb die Motor Show in Detroit ihrem Namen treu: Dort wurde wie gewohnt den Pick-ups und SUVs mit starken Verbrennungsmotoren gehuldigt. Doch obwohl beide Messen die jeweilige Ausrichtung trennt, eint sie doch ein Fakt: Sie finden in den USA statt.

Das ist insoweit relevant, als die Entwicklungen auf diesem Markt schon im letzten Jahr immer wieder durch politische Störfeuer aus Washington beeinflusst wurden. Etwa durch die Twitter-Drohungen von Präsident Donald Trump Anfang 2017: Er polterte nicht nur gegen heimische und internationale OEMs, die im Nachbarland Mexiko nicht weiter produzieren sollten, sondern drohte auch mit Einfuhrzöllen, um amerikanische Arbeitsplätze zu schützen. Zudem kritisierte er die chinesische Handelspolitik, die er schon während seines Wahlkampfs als „unfair“ bewertet hatte.