Suchen

Auszeichnung Die Gewinner des German Innovation Award 2020

| Autor: Jens Scheiner

Der Rat für Formgebung hat den German Innovation Award verliehen. Ein Automobilzulieferer sticht mit insgesamt fünf Auszeichnungen in einer Kategorie besonders hervor.

Firmen zum Thema

Der Technologieträger „Harri“ von Bertrandt wurde mit dem diesjährigen German Innovation Award ausgezeichnet.
Der Technologieträger „Harri“ von Bertrandt wurde mit dem diesjährigen German Innovation Award ausgezeichnet.
(Bild: Bertrandt)

Beim diesjährigen Wettbewerb reichten insgesamt 700 Unternehmen ihre Innovationen ein. Vergeben wird der German Innovation Award in insgesamt in 40 Kategorien in den Wettbewerbsklassen „Excellence in Business to Consumer“ und „Excellence in Business to Business“ sowie in der Sonderkategorie „Design Thinking“.

Bildergalerie

Bildergalerie mit 15 Bildern

Die Bewertungskriterien der Auszeichnung umfassen Merkmale wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit. Die Innovationsstrategie sollte Aspekte wie soziale, ökologische, ökonomische Nachhaltigkeit und den Energie- und Ressourceneinsatz berücksichtigen. Auch Faktoren wie Standort- und Beschäftigungspotenzial, Langlebigkeit, Marktreife, technische Qualität und Funktion, Materialität und Synergieeffekte fließen in die Bewertung mit ein.

Die Gewinner aus der Automobilindustrie:

Die Preisträger in der Kategorie „Automotive Technologies“

  • Ekin Technology für sein „Ekin Patrol G2“, dass während der Fahrt Verkehrszeichen und Gesichter erkennt und vor Geschwindigkeitsüberschreitungen und Parkverstößen warnt.
  • EDAG Engineering mit seiner Leichtbautür für Nutzfahrzeuge.
  • Faurecia Automotive erhielt in dieser Kategorie fünf Auszeichnungen für, das Infotainment Display „MyTrenza“, seinen Intelligenten Kopfstützen, dem „Smart Massage Cover“ sowie dem „E-Mirror“ und seinem Cockpit Domain Controller.
  • Mahle International mit „Charge Big“, einer skalierbaren Ladeinfrastruktur für Tagesparker und Flottenbetreiber.
  • Sapa mit seiner One-Shot-Methode, die alle Schritte der traditionellen Autoteilefertigung in einem einzigen All-in-one-Prozess umfasst.

Die Preisträger in der Kategorie „Material & Surfaces“

  • Heraeus Amloy mit seinen amorphen Legierungen.
  • Webasto und Polyscope mit ihrem thermoplastischem Verbundstoff für Führungsschienen eines Schiebedach- Rollo-Moduls.

Die Preisträger in der Kategorie „Machines & Engineering“

  • Ecoclean mit seiner „EcoCvelox“, mit seinem Prozess für die Fertigungsschritte Hochdruckwasserstrahl-Entgraten, Reinigen und Trocknen.

Der German Innovation Award

Der Rat für Formgebung hat zum dritten Mal in Folge den German Innovation Award ausgerufen. Die Institution für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zeichnet branchenübergreifend Produkte und Prozesse aus, die nachhaltig Wirkung zeigen und für den Nutzer einen Mehrwert bieten.

Die Jury setzt sich zusammen aus interdisziplinären Experten aus Industrie, Wissenschaft, Institutionen und Finanzwirtschaft. Dabei erfolgt die Bewertung nach Kriterien wie Innovationshöhe, Anwendernutzen und Wirtschaftlichkeit.

(ID:46618423)

Über den Autor

 Jens Scheiner

Jens Scheiner

Redaktioneller Mitarbeiter Online/Print, Redaktion AUTOMOBIL INDUSTRIE