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Powertrain

Downspeeding mittels Fliehkraftpendel

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Motor und Getriebe projektieren

Das heißt, dass der CO2-optimierte Benziner oder Diesel mit einem speziellen Getriebe projektiert wird und sie gemeinsam den verbrauchsarmen Fahrzeugantrieb darstellen. Der Motor wird derart konzipiert, dass das maximale Drehmoment teilweise bereits ab etwa 1.600 U/min anliegt. Bei rund 1.000 U/min steht dann schon weit mehr als die Hälfte des Drehmomentmaximums für den Antrieb bereit. Die große Kraft des Motors sichert im Downspeeding-Betrieb so den akzeptablen Antrieb und den geringen Kraftstoffverbrauch, der laut Schaeffler vergleichsweise durch Downspeeding um 4,5 Prozent sinkt.

In der Golfklasse erleben Fahrer von zwei neuen Kombi-Modellen mit Dieselmotor und 6-Gang-Handschaltgetriebe das spritsparende Downspeeding: Beide verbrauchen im Alltagsbetrieb nur 4,6 Liter je 100 Kilometer und fahren mit einem 1,6-Liter-Vierzylinder. Der Peugeot 308 SW e-HDi FAP 115 Stop&Start ist auf 85 kW/115 PS Leistung ausgelegt und offeriert 270 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 1.750 U/min. Etwas mehr bietet der Renault Mégane Grandtour Energy dCi 130 Start&Stop mit 96 kW/130 PS sowie 320 Newtonmeter bei 2.000 U/min.

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Hohes Drehmoment bei niedriger Drehzahl

Ebenso sparsam geben sich die Premium-Modelle mit Downspeeding: Der Vierzylinder-Diesel im neue Audi A6 Avant 2.0 TDI ultra S tronic konsumiert mit 4,8 Liter je 100 Kilometer etwas mehr als 308 und Mégane, hat aber mit rund 1.800 Kilogramm ein um 400 Kilogramm höheres Leergewicht als die Kompakten. Er schöpft aus 2,0 Liter Hubraum 140 kW/190 PS, stemmt sein maximales Drehmoment von 400 Newtonmeter bereits bei 1.750 U/min auf die Kurbelwelle und bildet mit dem neuen 7-Gang-Doppelkupplungs-Getriebe die effektive Antriebseinheit. Doch der massigste Pkw der Downspeeding-Beispiele ist auch der effektivste, wie die Tests des ADAC belegen: Mit nur 5,1 Liter Diesel je 100 Kilometer begnügt sich der Mercedes S 300 BlueTec Hybrid 7G-Tronic Plus, und das, obwohl er mit fast 2,1 Tonnen Leergewicht zwölf Zentner mehr auf die Waage bringt als die 0,5 Liter weniger verbrauchenden Franzosen.

2.000 U/min bei 130 km/h

Jedoch geht nicht allein der geringe Verbrauch der Oberklasse-Limousine auf die Rechnung des elektrifizierten Antriebs mit Energierückgewinnung. Die in der Wandler-Automatik montierte E-Maschine steuert zwar 20 kW/27 PS Leistung hinzu, aber das Herz des hervorragenden Antriebs ist der 150 kW/204 PS leistende 2,15-Liter-Vierzylinder-Diesel. Er hält die höchste Kraftfülle von 500 Newtonmetern bereits bei 1.600 U/min bis 1.800 U/min bereit. Die in Millisekunden schaltende Getriebe-Mechatronik der 7-Stufen-Wandler-Automatik betreibt den Motor meist zwischen 1.100 U/min und 1.200 U/min bis 70 km/h in der sechsten Fahrstufe; bei 100 km/h und 130 km/h dreht sich die Kurbelwelle mit 1.750 U/min respektive 2.000 U/min. Der S 300 BlueTec Hybrid 7G-Tronic Plus und der A6 Avant 2.0 TDI ultra S tronic glänzen im Downspeeding-Betrieb mit höchstem Fahrkomfort, den die Golfklässler aus Frankreich nicht erreichen können. Und das liegt an der Kraftübertragung.

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