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Magna: Erstes Joint Venture zur Gesamtfahrzeugfertigung in China

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Der Automobilzulieferer Magna gründet gemeinsam mit der BAIC-Gruppe und der Regierung der Stadt Zhenjiang (China) ein Joint Venture. Die Unternehmen arbeiten an Elektrofahrzeugen für den chinesischen Markt.

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Magna, die BAIC-Gruppe und die Regierung der Stadt Zhenjiang (China) wollen gemeinsam Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt produzieren.
Magna, die BAIC-Gruppe und die Regierung der Stadt Zhenjiang (China) wollen gemeinsam Elektrofahrzeuge für den chinesischen Markt produzieren.
(Bild: Magna)

Magna, die BAIC-Gruppe und die Regierung der Stadt Zhenjiang (China) unterzeichneten gestern (24. Juli) einen neuen Rahmenvertrag zur Fertigung von Elektrofahrzeugen in China. Das Joint Venture soll federführend von einer Tochtergesellschaft der BAIC-Gruppe geleitet werden. Für den Automobilzulieferer Magna ist es die erste Investition in einen Standort zur Gesamtfahrzeugproduktion außerhalb Europas. Angaben der Unternehmen zufolge können in der Anlage bis zu 180.000 Fahrzeuge im Jahr produziert werden. Vorbehaltlich der üblichen Vollzugsbedingungen und behördlicher Genehmigungen soll die Transaktion im vierten Quartal 2019 abgeschlossen werden. Zhenjiang liegt etwa drei Fahrstunden nordwestlich von Schanghai.

Produktion des Arcfox

Bereits im Juni 2018 gaben Magna und BJEV die gemeinsame Entwicklung von Elektrofahrzeugen für den chinesischen Markt bekannt. Im Januar 2019 eröffneten die Unternehmen gemeinsam ein neues Engineering Center und feierten den Spatenstich für ein neues NEV-Testzentrum in Zhenjiang. Der Start der Produktion der elektrischen Arcfox-Modelle von BJEV ist für Ende 2020 geplant.

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