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Mercedes GLC Coupé: Ganz schön schräg

| Autor/ Redakteur: Elfriede Munsch/SP-X / Jens Scheiner

Coupés sind längst nicht mehr nur Pkw-Modellen vorbehalten. SUV mit stark abfallender Dachlinie sind gefragt. Dazu zählt auch das Mercedes GLC Coupé, das jetzt aufgefrischt wurde.

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Beim Autosalon in Genf zeigte Mercedes den überarbeiteten GLC, auf der New Yorker Motorshow gibt es das aufgefrischte Coupé des Mittelklasse-SUV zu sehen.
Beim Autosalon in Genf zeigte Mercedes den überarbeiteten GLC, auf der New Yorker Motorshow gibt es das aufgefrischte Coupé des Mittelklasse-SUV zu sehen.
(Bild: Daimler)

Nachdem Mercedes auf dem diesjährigen Autosalon in Genf den überarbeiteten GLC vorgestellt hat, zeigt der Automobilhersteller auf der New Yorker Motorshow (19. bis 29. April) das aufgefrischte Coupé des Mittelklasse-SUV. Wie beim GLC sind auch hier verbesserte Assistenzsysteme sowie das Bediensystem MBUX verfügbar. Außerdem kommen nun neue Motoren zum Einsatz. Preise nennt der Hersteller für das Coupé noch nicht. Das noch aktuelle Modell startet bei rund 50.500 Euro. GLC und Coupé sind ab April bestellbar und stehen ab Juli bei den Händlern.

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Benziner mit 48-Volt-Technik und Diesel erfüllen Euro 6d-Norm

Das Motorenangebot ist identisch mit dem des GLC. So können Kunden zum Marktstart zunächst zwischen zwei Otto- und drei Dieselaggregaten wählen. Die Leistungsspanne reicht von 143 kW/194 PS bis 190 kW/258 PS. Allradantrieb gehört immer zum Serienumfang. Die Motoren gehören der neuen Generation Vierzylinder-Benziner (M 264) und -Diesel (OM 654) an.

Die Ottotriebwerke (GLC 200 mit 145 kW/197 PS und GLC 300 mit 190 kW/258 PS) arbeiten nun mit elektrischer Unterstützung durch ein 48-Volt-System mit riemengetriebenem Starter-Generator. Die serienmäßige Elektrifizierung ermöglicht spritsparende Zusatzfunktionen wie Segeln mit ausgeschaltetem Motor oder Rekuperation. Darüber hinaus kann der „EQ Boost“ genannte Generator den Verbrenner beim Beschleunigen mit zusätzlichen 10 kW/14 PS unterstützen und damit das Turboloch überbrücken. Den Kraftstoffverbrauch gibt Mercedes mit 7,1 bis 7,4 Litern an.

Die neuen Diesel (GLC 200d mit 120 kW/163 PS, GLC 220d mit 143 kW/194 PS und GLC 300d mit 180 kW/245 PS) erfüllen die ab 2020 verbindliche Euro 6d-Norm. Erreicht wird das durch eine aufwändige Abgasnachbehandlung, die unter anderem aus einem Dieseloxidationskatalysator, Partikelfilter mit SCR-Katalysatorfunktion sowie dem SCR-Katalysator mit Adblue-Einspritzung besteht. Durchschnittlich sollen sich die Aggregate mit zwischen 5,2 und 5,8 Litern Kraftstoff begnügen. Ende des Jahres wird die Plug-in-Variante sowohl für GLC als auch Coupé erhältlich sein. Das Motorenangebot des GLC wird sukzessive ausgebaut. Dazu dürften auch die 43- und 63er AMG-Antriebe zählen.

Optional mit adaptivem Fahrwerk

Serienmäßig ist ein Sportfahrwerk an Bord. Optional gibt es ein adaptives Fahrwerk, das die Dämpfung je nach Fahrsituation, Geschwindigkeit und Zustand der Fahrbahn in Zusammenarbeit mit Motor-, Getriebe- und Lenkungseigenschaften anpasst. Zudem hat Mercedes ein Luftfahrwerk im Angebot.

Neben dem Bediensystem MBUX, das Multimedia-Displays mit Touchscreen-Bedienung, Navigation mit Augmented Reality sowie Sprachsteuerung vereint, hat das Coupé jetzt weiterentwickelte Assistenzsysteme an Bord. So hilft zum Beispiel der aktive Lenk-Assistent beim Bilden einer Rettungsgasse. Eine Ausstiegswarnfunktion macht bei Stillstand des Fahrzeugs auf herannahende Autos und Radfahrer aufmerksam. Ganz neu an Bord ist der Anhängerrangier-Assistent, der beim Rückwärtsmanövrieren unterstützten soll.

An dem bewährten äußeren Auftritt mit der schrägen Dachlinie haben die Mercedes-Designer wenig geändert. Die gelifteten Coupés fallen durch neue, jetzt serienmäßige LED-Scheinwerfer auf. Die Heckleuchten sind ebenfalls neu.

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