Zulieferer Mobileye geht an die Börse

Von Sven Prawitz

Intel will seine Fahrerassistenz-Tochter Mobileye an die Börse bringen. Was das für die Mitarbeiter der gemeinsamen Projekte und das Management bedeutet.

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Mobileye soll an der Börse in den USA notiert werden.
Mobileye soll an der Börse in den USA notiert werden.
(Bild: Mobileye)

Intel möchte sein Tochterunternehmen Mobileye an die Börse bringen. Das teilte der Automobilzulieferer heute (7. Dezember) mit. Demnach soll das israelische Unternehmen ab Mitte 2022 an einer US-Börse gelistet werden.

Der Mitteilung zufolge wird Intel Mehrheitseigentümer von Mobileye bleiben. Beide Unternehmen würden weiterhin zusammenarbeiten. Auch das Führungsteam von Mobileye solle beibehalten werden – mit Amnon Shashua als CEO.

Entwickler wechseln zu Mobileye

Die im Frühjahr 2020 von Intel übernommene Firma Moovit und die Intel-Teams, die Lidar- und Radar-Sensoren entwickeln sowie an anderen Mobileye-Projekten arbeiten, sollen zur Fahrerassistenz-Tochter wechseln und dort ihre Arbeit weiterführen.

Mobileye erwartet für das Gschäftsjahr 2021 eigenen Angaben zufolge ein Umsatzplus von 40 Prozent im Vergleich zu 2020. Das Unternehmen nennt 41 neue Abschlüsse mit mehr als 30 Automobilherstellern weltweit. Geplant ist darüber hinaus ein Fahrdienst mit autonomen Fahrzeugen, der gemeinsam mit Sixt in München angeboten werden soll. Zusammen mit Schaeffler will man eine sogenannte Plattform für hochautomatisierte Fahrzeuge entwickeln und im Jahr 2023 auf den Markt bringen.

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