Personalie

Prof. Dr. Peter Gutzmer zum FVV-Vorsitzenden gewählt

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Technologievorstand der Schaeffler Gruppe, Prof. Dr. Peter Gutzmer, wurde vom Vorstand der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen zum neuen Vorsitzenden gewählt.
Der Technologievorstand der Schaeffler Gruppe, Prof. Dr. Peter Gutzmer, wurde vom Vorstand der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen zum neuen Vorsitzenden gewählt. (Bild: FVV)

Der Technologievorstand der Schaeffler-Gruppe, Prof. Dr. Peter Gutzmer, ist neuer Vorstandsvorsitzender der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen. Kai Knickmann von Mann+Hummel ist sein Stellvertreter.

Der Vorstand der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) hat Prof. Dr. Peter Gutzmer zum neuen Vorsitzenden gewählt. Prof. Gutzmer ist stellvertretender Vorsitzender des Vorstands und Vorstand Technologie bei Schaeffler. Er löst Dr.-Ing. Georg Pachta-Reyhofen ab – vormals Vorstandsvorsitzender bei MAN und Aufsichtsratsvorsitzender bei MAN Diesel & Turbo – , der seit 2001 dem FVV-Vorstand angehörte und ihn seit 2010 leitete.

Prof. Dr.-Ing. Peter Gutzmer studierte an der Universität Stuttgart Maschinenbau und promovierte in der Fachrichtung Verbrennungsmotoren. Nach sechs Jahren Forschungsaktivitäten am Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart startete er 1984 seine berufliche Karriere bei Porsche. In seiner letzten Position leitete er dort das Projektmanagement und die Fahrzeugentwicklung. Außerdem war er stellvertretender Entwicklungsvorstand. Seit 2001 ist Prof. Gutzmer bei der Schaeffler-Gruppe in der Geschäftsleitung für den Bereich Technische Produktentwicklung verantwortlich. Von 2009 bis 2011 übernahm er eine weitere Verantwortung und leitete den Geschäftsbereich Motorsysteme im Bereich Powertrain bei Continental. Mit der Umfirmierung zur Schaeffler AG im Jahr 2011 wurde er zum Vorstand Technologie berufen. Seit Dezember 2013 ist er Mitglied des Aufsichtsrates bei Continental. Im Juni 2014 wurde Prof. Gutzmer zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden bei Schaeffler bestellt. Prof. Gutzmer gehört dem Vorstand der FVV seit 2009 an und vertritt dort die Interessen der FVV-Mitgliedsfirma Schaeffler Technologies.

Kai Knickmann von Mann+Hummel wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der FVV ernannt.
Kai Knickmann von Mann+Hummel wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden der FVV ernannt. (Bild: Mann+Hummel)

Kai Knickmann übernimmt Stellvertretung

Dipl.-Ing. Kai Knickmann studierte an der Technischen Universität Braunschweig Maschinenbau in der Fachrichtung Verbrennungsmotoren und Kraftfahrzeugtechnik. Er startete seine berufliche Karriere 1990 bei den Hengst-Filterwerken in Münster. In seiner letzten Position leitete er dort den Bereich Anwendungstechnik und Vertrieb Original Equipment. Seit 1999 ist Knickmann für Mann+Hummel tätig, zunächst in den USA dann in Deutschland und Großbritannien. Seit Mai 2010 leitete er als Mitglied der erweiterten Geschäftsführung den Geschäftsbereich Automotive OEM. Im März 2016 wurde er Mitglied der Geschäftsführung, seit 2017 verantwortet er als President und General Manager Original Equipment das Erstausrüstungsgeschäft mit Automotive- und Industriekunden. Knickmann gehört dem Vorstand der FVV seit Januar 2014 an. Er löst Dr.-Ing. Ulrich Dohle – vormals Vorstandsvorsitzender Rolls-Royce Power Systems und CTO bei MTU Friedrichshafen – jetzt als stellvertretenden Vorsitzenden der FVV ab.

Über die FVV

Die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) ist ein Netzwerk von Unternehmen, Forschungsstellen und Fördergebern. In der FVV arbeiten die Hersteller von Fahrzeug-/Industriemotoren und Turbomaschinen sowie deren Zulieferer und Entwicklungsdienstleister gemeinsam mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen an Technologien, um Motoren und Turbinen effizienter und sauberer zu betreiben. Die FVV ist Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF)– dem Forschungsnetzwerk für den Mittelstand in Deutschland. Seit Gründung der Forschungsvereinigung im Jahr 1956 hat die FVV mehr als 420 Millionen Euro in 1.200 Forschungsprojekten investiert.

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