Der Leichtbau und dessen Einsatzfelder in der Luft- und Raumfahrt sowie in der Automobil- und Sportartikelindustrie stehen im Mittelpunkt des Symposiums „Step-Change im Leichtbau“. Es findet statt am Donnerstag, 21. März in Kasel bei Trier.
Fahrzeuge haben besonders sensitive Crashzonen – in denen herkömmliche metallische Bauweisen oft an Festigkeitsgrenzen stoßen. Was Volkswagen dagegen tun will, erläuterte Fabian Fischer von der Volkswagen-Konzernforschung beim Leichtbau-Gipfel in Würzburg.
Strenge Abgasgrenzwerte und die E-Mobilität machen neue Leichtbau-Konzepte erforderlich. Bauteile aus Gusseisen- und Aluminiumwerkstoffen leisten hierzu einen Beitrag, ohne größere Einschränkungen bei Festigkeit und Stabilität.
Der bekannte Reflex „Leichtbau = Aluminium“ ist nicht immer angebracht. Werkstoffe wie Stahl, Magnesium und Biofaser-Verbund eignen sich ebenfalls selbst für extreme Rahmenbedingungen. Einen Überblick dazu gab es beim »Leichtbau-Gipfel« in Würzburg.
Novelis hat mit dem Bau eines Customer Solution Center in Stuttgart begonnen. Im Fokus stehen gewichtsoptimierte und höherfeste Aluminiumleichtbauanwendungen für spezifische Karosserieanwendungen.
Wenn es nur um Fahrspaß im klassischen Sinne geht, Achtzylinder bollern dürfen und der Autoalltag ziemlich weit weg ist, kommt ein Auto wie der GT R Pro ins Spiel. Aber nur für wenige.
Elektrisch angetriebene Fahrzeuge sollen möglichst leicht sein – Stichwort: Reichweite. ARRK Engineering zeigt auf dem Leichtbaugipfel in Würzburg, wie der Zulieferer das Aluminium-Gehäuse eines Getriebes durch eines aus faserverstärktem Thermoplast ersetzte.
Presshärten von Stählen hat sich durchgesetzt, um das Fahrzeuggewicht zu senken. Neue Wege des Verfahrens stellt Axel Weiand, Geschäftsführer von Telos Global, auf dem Leichtbaugipfel am 10. März in Würzburg vor.
Volkswagen will im Rahmen seiner Strategie „Together 2025“ führender Anbieter nachhaltiger Mobilität werden. Wie das geht, erklärt Dr. Stefan Krinke, Leiter Umwelt bei Volkswagen, am 9. März auf dem Leichtbaugipfel in Würzburg.
Die additive Fertigung erlaubt neue Leichtbau-Ansätze – inspiriert von der Natur. Wie sich solche Optimierungen in die Prozesskette integrieren lassen, zeigen Hirschvogel und das Alfred-Wegener Institut auf dem Leichtbaugipfel 2017.