Suchen

Automobilzulieferer Veoneer verkauft seine japanischen und chinesischen Beteiligungen

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Automobilzulieferer Veoneer verkauft Mehrheitsbeteiligungen an seine beiden Joint-Venture-Partner Nissin-Kogyo und Honda. Damit geht das Unternehmen einen weiteren Schritt, sein Bremssystemgeschäft zu sortieren.

Firmen zum Thema

Veoneer ist vor allem auf Fahrassistenzsysteme und automatisiertes Fahren spezialisiert.
Veoneer ist vor allem auf Fahrassistenzsysteme und automatisiertes Fahren spezialisiert.
(Bild: Veoneer)

Veoneer hat den Verkauf seiner jeweils 51-prozentigen Beteiligung an japanischen und chinesischen Unternehmenseinheiten, zu denen Veoneer Nissin Brake Systems (VNBS) gehört, abgeschlossen. Die Einheiten wurden an die Joint-Venture-Partner Nissin-Kogyo und Honda verkauft. Dies sei der nächste Schritt in der Anfang 2019 angekündigten Überprüfung des Bremssystemgeschäfts von Veoneer. Mit der Aufkündigung des VBNS-Joint-Ventures sowie dem Verkauf der japanischen und chinesischen Geschäftseinheiten kommt Veoneer seinem Ziel näher, sich künftig verstärkt auf seine Kerngeschäfte Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren zu fokussieren.

Der Gesamtkaufpreis beträgt eigenen Angaben zufolge rund 176 Millionen US-Dollar. In Verbindung mit dem Abschluss der Transaktionen zahlen die Joint-Venture-Partner dem Unternehmen Veoneer ein ausstehendes konzerninternes Darlehen von rund 20 Millionen US-Dollar zurück. Außerdem hat Veoneer im Januar 2020 eine zusätzliche Sonderdividende in Höhe von etwa fünf Millionen Dollar von dem Joint-Venture erhalten.

(ID:46350610)