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Elektromobilität Honda nutzt E-Auto-Plattform von General Motors

| Autor: Sven Prawitz

Honda setzt für zwei künftige E-Auto-Modelle auf die Unterstützung eines Wettbewerbers.

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Die modulare Plattform „Ultium“ von General Motors.
Die modulare Plattform „Ultium“ von General Motors.
(Bild: Steve Fecht/General Motors )

Der japanische Autohersteller Honda will mit Hilfe von Kooperationspartner General Motors zwei neue E-Autos entwickeln. Die Fahrzeuge sollen auf der neuen Elektroauto-Plattform (BEV3) der Amerikaner basieren, die für Modelle von der Kompakt- bis Oberklasse geeignet ist. Auch die Batterie kommt von GM, die ein entsprechendes Joint Venture mit Akkuhersteller LG Chem unterhalten. Innenraum und Karosseriedesign hingegen übernimmt Honda. Auf den Markt kommen die beiden noch nicht näher konkretisierten E-Mobile ab dem Jahr 2024, zunächst in den USA und Kanada.

Die dritte E-Auto-Plattform von General Motors soll einen speziellen Batterie-Baukasten haben. Dieser sei flexibel skalierbar und könne so Kapazitäten zwischen 50 und 200 Kilowattstunden abbilden. GM und LG Chem wollen für das neue System die Batteriekosten unter 100 US-Dollar je Kilowattstunde drücken. Als erstes Projekt nutzt das Robotaxi Cruise Origin das neue Batteriesystem. Auch die künftigen Modelle Cadillac Lyriq und GMC Hummer EV sollen darauf zurückgreifen.

Projekte von Honda und GM

GM und Honda kooperieren bereits bei weiteren Projekten: Ein Joint Venture der beiden Unternehmen soll eine gemeinsam entwickelte Brennstoffzelle in Serie produzieren. Anfang 2020 hat die GM-Tochter Cruise ein Roboter-Shuttle vorgestellt. Der „Origin“ genannte People Mover wurde gemeinsam mit Honda entwickelt.

Mit Material von Holger Holzer/SP-X

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Technikjournalist