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Magna erhält Großauftrag für Hybridgetriebe

| Redakteur: Sven Prawitz

Magna erhält „den größten Getriebeauftrag in der Geschichte“ des Automobilzulieferers. Abnehmer des Doppelkupplungs- und Hybridgetriebes ist ein bayerischer OEM.

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Das Doppelkupplungsgetriebe mit 48-Volt-Mildhybridtechnik von Magna.
Das Doppelkupplungsgetriebe mit 48-Volt-Mildhybridtechnik von Magna.
(Bild: Magna)

Magna hat seinen größten Produktionsauftrag für Getriebe in der Geschichte des Unternehmens. Der mehrjährige Vertrag mit dem Automobilhersteller BMW umfasst alle Frontantrieb-Doppelkupplungsgetriebe, einschließlich Hybridgetriebe.

Die Getriebe werden in mehr als 170 verschiedenen Fahrzeuganwendungen zum Einsatz kommen. Die neue Hybridtechnik des Zulieferers wirke sich nicht auf die Gesamtgröße des Getriebes aus, sodass BMW in Bezug auf die Fertigung flexibel bleibe. Die Hybridvarianten nutzen zudem einen kompakten 48-Volt-Elektromotor mit hoher Drehzahl im Inneren des Getriebegehäuses, der neue Fahrfunktionen biete und die Kraftstoffeffizienz optimiert. In welchen Modellen das Getriebe zum Einsatz kommen wird, sagt Magna nicht – allerdings startete erst vor wenige Wochen der Verkauf des neuen BMW 1er mit Frontantrieb.

Fertigung erfolgt in Deutschland und der Slowakei

Die Doppelkupplungs- und Hybridgetriebe werden an den Magna-Standorten in Neuenstein und im slowakischen Kechnec gefertigt. „Unsere skalierbaren Doppelkupplungsgetriebe verbessern die Fahrbarkeit und bieten gleichzeitig optimale Effizienz“, sagt Tom Rucker, President von Magna Powertrain und ergänzt: „Deshalb ist unser Produkt für BMW bestens geeignet.“

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