Elektromobilität

Förderung für Elektrofahrzeuge: Modellübersicht

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Ähnliche Preise bei Plug-in Hybriden

In einem ähnlichen Preisbereich starten auch die Listenpreise der Plug-in-Hybride, die künftig mit 3.000 Euro gefördert werden sollen. Hier werden Verbrennungs- und Elektromotor zusammen gespannt. Wie der Name „plug in“ schon vermuten lässt, kann man hier etwas „einstecken“ – und zwar ein Kabel in die Steckdose. Bei normalen Hybridfahrzeugen lädt die Batterie durch Rekuperation, also die Rückgewinnung überschüssiger Energie beim Bremsen oder durch den Verbrennungsmotor. Beim Plug-in-Hybrid lässt sich der Stromspeicher aber eben auch per Stecker aufladen.

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Der Toyota Prius Plug-in kostet 36.600 Euro und basiert noch auf dem Vorgänger-Modell, die neue Version kommt erst Ende des Jahres auf den Markt. Arbeiten Verbrenner und E-Motor zusammen, ergibt sich eine Systemleistung von 100 kW/136 PS. Aufgeladen fährt der Kompakte rund 25 Kilometer rein elektrisch und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Der Verbrauch liegt bei 2,1 Litern.

Beim Golf GTE (ab 36.900 Euro) kommt als Benziner ein 1,4-Liter-Turbo-Ottomotor mit 110 kW/150 PS zum Einsatz, der E-Motor kommt auf 75 kW/102 PS und erlaubt rein elektrischer Fahrt 130 km/h (insgesamt sind 217 km/h möglich).Zusammen leisten sie 105 kW/204 PS. Rein elektrisch sollen mit dem Golf GTE rund 50 Kilometer Fahrt möglich sein, bevor der Verbrennungsmotor sich zuschaltet oder der Golf an die Steckdose muss. Auf der Normdistanz von 100 Kilometern sind so theoretisch nur 1,5 Liter Benzin nötig.

Audi adaptiert die Doppelherz-Technik des VW Golf beim A3 Sportback e-tron (38.400 Euro): Im Zusammenspiel leisten Benzin- und Elektromotor 150 kW/204 PS, den Normverbrauch des Steckdosen-Hybriden geben die Ingolstädter mit 1,5 Liter auf 100 Kilometern an (35 g CO2/km). Bis zu 50 Kilometer fährt der A3 e-tron Kompakte rein elektrisch, mit 75 kW/102 PS und bis zu 130 km/h schnell.

In der Plug-in-Hybrid-Version des BMW 2er Active Tourer haben die Ingenieure die Elektro-Technik mit einem vorn quer eingebauten Dreizylinder-Turbobenziner kombiniert. Dabei treibt der Verbrenner die Vorderräder an, die Kraft des Elektromotors geht an die Hinterachse. Im Sportmodus leisten beide Antriebe zusammen 165 kW/224 PS. Laut BMW erreicht der 225xe (ab 38.700 Euro) einen Normverbrauch von 2,1 Liter pro 100 Kilometer, elektrische Reichweite: 41 km.

Der Mitsubishi Outlander Plug-in-Hybrid (ab 39.990 Euro) setzt auf die Kombination von elektrischem Allradsystem und Hybridantrieb. An der Vorderachse kommen ein 2,0-Liter-Benziner mit 89 kW/121 PS sowie ein 60 kW/82 PS starker Elektromotor zum Einsatz. Ein Heck-E-Aggregat mit 60 kW/82 PS ergänzt den Antriebsstrang. Die Batterie-Kapazität erlaubt bis zu 52 Kilometer rein elektrische Fahrt. Den Normverbrauch geben die Japaner mit 1,9 Litern an. Den Standardsprint erledigt der Outlander Plug-in Hybrid in elf Sekunden, maximal wird er 170 km/h schnell.

Im BMW 330e (43.500 Euro) werden ein 135 kW/184 PS starke Benziner und ein in die Achtgang-Automatik integrierter Elektromotor (65 kW/88 PS) kombiniert. Die Übertragung der 185 kW/252 PS Systemleistung erfolgt an die Hinterräder. So beschleunigt der 330e in 6,1 Sekunden auf 100 km/h (Vmax: 225 km/h). Den Durchschnittsverbrauch gibt BMW mit 1,9 Litern pro 100 Kilometern an, die rein elektrische Reichweite mit rund 40 Kilometern.

Auch beim Passat bietet VW ein GTE-Modell an. Angetrieben wird der mindestens 44.250 Euro teure Passat GTE vom 1,4 Liter großen Turbobenziner mit 115 kW/156 PS sowie E-Motor mit 85 kW/115 PS. Daraus ergibt sich eine Systemleistung von 160 kW/219 PS, genug für eine Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h. Nach Norm gemessen verbraucht der teilelektrifizierte Passat im Durchschnitt lediglich 1,6 Liter auf 100 Kilometer. Die elektrische Reichweite liegt bei bis zu 50 Kilometern.

Beim Mercedes C 350 e (ab 51.050 Euro) koppeln die Stuttgarter den aus dem C 250 bekannten 2,0-Liter-Benziner (155 kW/211 PS) mit einem 60 kW/109 PS starken Elektromotor. Die Kraft der zwei Herzen kommt auf 205 kW/279 PS, so sprintet die elektrisierte C-Klasse in 5,9 Sekunden auf 100 km/h und maximal auf 250 km/h. Voll im Saft reicht die Batterie für rein elektrisches Fahren bis zu 31 Kilometern. Den Normverbrauch gibt Mercedes mit 2,1 Litern/100 km an.

Schon länger auf dem Markt ist der Volvo V60 Plug-in-Hybrid (56.900). Der Mittelklasse-Kombi war das erste Fahrzeug, das Diesel- und Elektromotor verband. Zusammen kommen sie auf 206 kW/283 PS und beschleunigen den Zweitonner in 6,1 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h, maximal sind 230 km/h drin. Bis zu 50 Kilometer soll der V60 Plug-in Hybrid rein elektrisch schaffen, den Durchschnittsverbrauch auf 100 Kilometern gibt Volvo mit 1,8 Litern an.

In den Genuss der Prämie kommt dank der Nettopreis-Regelung auch der BMW X5 xDrive40e, der für 69.200 Euro brutto in der Liste steht. Angetrieben wird das SUV von der Kombination aus 2,0-Liter-Vierzylinderbenziner mit 180 kW/245 PS und 83 kW/113 PS starkem Elektromotor. Die Achtgang-Automatik verteilt die Systemleistung von 230 kW/313 PS auf alle vier Räder. In 6,8 Sekunden beschleunigt der Zweitonner aus dem Stand auf 100 km/h. 31 Kilometer kann der X5 rein elektrisch fahren, maximal 120 km/h schnell. Aktuell noch knapp oberhalb der Preisgrenze ist der direkte Konkurrent Mercedes GLE 500e für 74.197 Euro.

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