Suchen

Neue Modelle Ford baut nächsten VW Amarok

| Autor: Sven Prawitz

Volkswagen und Ford geben konkrete Projekte ihrer Allianz bekannt. Darunter sind ein Pickup, ein Hochdachkombi, ein Transporter und ein E-Auto.

Firmen zum Thema

Der nächste Amarok wird von Ford entwickelt und produziert. Die Basis soll das Modell Ranger bilden.
Der nächste Amarok wird von Ford entwickelt und produziert. Die Basis soll das Modell Ranger bilden.
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen hat die ersten gemeinsamen Projekte mit Ford bekanntgegeben. Der Nachfolger des im Mai eingestellten Amarok wird demnach von Ford entwickelt und produziert. Der „mittelgroße Pickup“ baue auf den Ford Ranger auf und soll im Jahr 2022 auf den Markt kommen. VW wiederum entwickelt einen Stadtlieferwagen auf Basis des neuen VW Caddy. Dieser werde ab 2021 in Polen produziert und als „Ford Transit Connect“ vertrieben.

Als weiteres Projekt soll Ford einen Transporter im Ein-Tonnen-Ladesegment in die Allianz einbringen. Laut Volkswagen Nutzfahrzeuge sollen in den drei Nutzfahrzeug-Projekten der Allianz insgesamt rund acht Millionen Fahrzeuge entwickelt und produziert werden.

Ford entwickelt E-Auto in Köln

Ab 2023 werde Ford außerdem für den europäischen Markt ein E-Auto auf Basis des „Modularen E-Antriebskasten“ (MEB) anbieten. Der amerikanische Automobilhersteller gehe laut Mitteilung von mehr als 600.000 Elektrofahrzeugen auf der MEB-Plattform aus. Entworfen und konstruiert werde das Fahrzeug von Ford in Köln.

„Angesichts der Covid-19-Pandemie und ihrer Auswirkungen auf die Weltwirtschaft ist es mehr denn je von entscheidender Bedeutung, belastbare Allianzen zwischen starken Unternehmen zu bilden“, sagt Volkswagen-Chef Herbert Diess. „Nutzfahrzeuge sind heute für Ford von grundlegender Bedeutung und ein Geschäftsbereich, den wir mit Nachdruck zu weiterem Wachstum bringen wollen. Die Zusammenarbeit mit Volkswagen an diesen Plattformen wird beiden Unternehmen signifikante finanzielle Vorteile bei der Entwicklung, sowie bei Fabriken und Anlagen verschaffen“, sagte Jim Farley, Chief Operating Officer von Ford.

(ID:46645737)

Über den Autor

 Sven Prawitz

Sven Prawitz

Technikjournalist