Simuliertes Rennen „Wettbewerbscharakter macht die Autonomous Challenge so attraktiv“

Autor / Redakteur: Hartmut Hammer / Sven Prawitz

Bei der Indy Autonomous Challenge treten autonome Rennwagen gegeneinander an. Das besondere am Wettbewerb: Zunächst gibt es ein simuliertes Wettrennen.

Ansys hat den Indianapolis Motor Speedway, die Fahrzeuge und die Sensormodelle modelliert und in die Simulation integriert.
Ansys hat den Indianapolis Motor Speedway, die Fahrzeuge und die Sensormodelle modelliert und in die Simulation integriert.
(Bild: Ansys)

Ansys engagiert sich bei der Indy Autonomous Challenge (IAC), dem ersten Rennen mit fahrerlos und autonom gesteuerten Rennwagen. Welchen Beitrag das Unternehmen einbringt und welche Vorteile man sich davon verspricht, erläutert Frank Kaufmann, Direktor im Technical Account Management Automotive EMEA bei Ansys.

Herr Kaufmann, was macht die IAC so attraktiv?

Das Ziel der IAC ist es, die Entwicklung, Kommerzialisierung und das Wissen der Verbraucher über vollautonome Fahrzeuge und fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme zu fördern. Ein Aspekt, der die IAC so attraktiv macht, ist der Wettbewerbscharakter der Veranstaltung. Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie viele Innovationen in der Automobilindustrie auf der Rennstrecke geboren wurden, so beispielsweise der Startknopf, hybride Fahrzeugsysteme und Verbundwerkstoffe. Der Motorsport bietet einen kontrollierten Raum, in dem die Systeme bis an ihre Grenzen gebracht werden müssen. Eine bessere Umgebung für Innovationen kann man sich gar nicht wünschen.