Kein Investor
Zukunft der Bohai-Standorte weiter ungewiss

Von Sven Prawitz 1 min Lesedauer

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Trotz finanzieller Unterstützung und laufender Gespräche mit möglichen Investoren droht zwei Bohai-Standorten eine Ausproduktion. Weil bisher kein Käufer gefunden wurde, könnten über 1.300 Mitarbeiter ihre Stelle verlieren.

Bohai Trimet produziert Getriebe-, Fahrwerks- und Karosserieteile für Premium-Automobilhersteller aus Deutschland und Italien. (Bild:  Bohai Trimet)
Bohai Trimet produziert Getriebe-, Fahrwerks- und Karosserieteile für Premium-Automobilhersteller aus Deutschland und Italien.
(Bild: Bohai Trimet)

Seit über einem Jahr läuft ein Insolvenzverfahren für alle vier Gesellschaften der Bohai-Gruppe. Knapp 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind momentan noch durch das Insolvenzverfahren geschützt. Kunden würden weiterhin beliefert, teilt der Insolvenzverwalter mit. Das sei möglich, weil wichtige Auftraggeber den Zulieferer durch Ausgleichszahlungen stabilisieren. Der Zulieferer habe damit eine langfristige Zukunft als wettbewerbsfähiges Unternehmen, heißt es weiter. Kernkunden müssten diesem Weg jedoch noch zustimmen.

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