Laut Schultze & Braun stellen einige Teile der Eucrea-Gruppe Insolvenzverträge – betroffen seien vor allem der Oberflächenveredeler Weinbrecht & Kücherer und FMB Technik. Der Geschäftsbetrieb soll vorerst unverändert weiterlaufen.
Eine koreanische Unternehmensgruppe wird den Zulieferer übernehmen, der zukünftig unter dem Namen KDK Automotive firmiert. ICT musste im Sommer 2012 Insolvenz anmelden, konnte aber trotzdem alle Mitarbeiter halten.
Key Safety Systems kauft den insolventen Airbaghersteller Takata. Die Grundvereinbarung dazu haben die Unternehmen bereits im Sommer bekanntgegeben, nun haben sie den Kaufvertrag unterschrieben. Jetzt fehlt noch die Zustimmung der Behörden.
Dura Automotive Systems hat bekannt gegeben, dass das zuständige amerikanische Konkursgericht den Sanierungsplan und damit den Austieg aus dem Insolvenzverfahren gebilligt habe.
Der Sportwagenhersteller Wiesmann ist nach der Insolvenz 2013 mit neuen Investoren und neuer Spitze zurück. Die V8-Motoren bezieht man dabei weiter von BMW. Hierzu wurde ein neuer Vertrag vereinbart.
Auf dem 4. Facton-Kongress „Neue Qualität oder alte Verhaltensmuster? – Hersteller und Zulieferer als Schicksalsgemeinschaft“ trafen sich OEMs und Zulieferer um die Situation nach der Krise zu beleuchten.
Der US-Automobilzulieferer JD Norman Industries wird ab 2018 die insolvente Rege Motorenteile übernehmen. Der Investor will sowohl die drei Standorte als auch die rund 1.000 Mitarbeiter erhalten.
Das spektakuläre Projekt von „Better Place“, mit Wechselbatterien die Reichweitenproblematik der Elektrofahrzeuge auf revolutionäre Weise zu lösen, endete 2013 in der Insolvenz. Die Idee dahinter lebt weiter – in einem Roller aus Taiwan.
Der Faurecia-Konzern übernimmt den insolventen Automobilzulieferer Plastal. Die Franzosen wollen alle sechs Standorte erhalten und auf Kündigungen verzichten. Dies teilte Insolvenzverwalter Siegfried Beck am Mittwoch in Nürnberg mit. Die deutsche Plastal GmbH mit Sitz im fränkischen Weißenburg produziert Stoßfänger und Armaturenteile.